Der 11. Internat. Concours d'Elegance Automobile AvD-CLASSIC-GALA SCHWETZINGEN findet vom 04. bis 06. September 2015 statt und ist ein Oldtimer-Event, das sich über die Landesgrenzen hinaus als führende Ausstellungs-Veranstaltung für klassische Automobile höchster Qualität etabliert hat. 

AvD-CLASSIC-GALA SCHWETZINGEN präsentiert, als gesellschaftliches Ereignis, mehr als 180 erlesene internationale und klassische Automobile im einzigartigen Barockgarten des Schwetzinger Schlosses im unvergleichlichen Ambiente aus Architektur, Gartengestaltung, Musik, Mode und Kunst. Flanieren Sie auf dem Strahl der Zeitgeschichte, genießen Sie exklusive Nostalgie pur und nehmen Sie sich Zeit für Familie, Freunde, Geschäftspartner und Kunden.

Mehr als 180 Oldtimer

Verschiedene Aussteller laden ein zum Erleben ihrer Produkte und Marken

Live-Musik

Kunstausstellung renommierter Künstler

Kulinarik

Mode

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Aktuelles

18.08.2015, "Der Tisch für den 11. Int. Concours d’Elegance AvD-Classic-Gala 2015 ist gedeckt"

Presseinformation zum 18. August 2015

Der Tisch für den 11. Int. Concours d’Elegance AvD-Classic-Gala 2015 ist gedeckt. Vom 4. bis 6. September werden sich wieder mehr als 150 klassische Automobile aus ganz Europa im einzigartigen Schlosspark von Schwetzingen treffen, um sich dem Votum der 25-köpfigen Jury für die Trophaen nach dem Reglement des Weltverbandes FIVA (Federation Internationale des Vehicules Anciens) zu stellen. Für das Publikum stellt sich Classic-Gala Schwetzingen als Freiluft-Museum der Automobilgeschichte dar, garniert mit ausgesuchten Accessoires, Mode, Automobilia, Zubehör und Literatur, dazu Live-Jazz mit den Strangers und der österreichische Jazz-Pianist Burle Baumgartner (80!) vor der Kunstausstellung im Südflügel des Schlosses.

Die Schlossgastronomie und ausgesuchte Marketender sorgen für stilgerechte Verpflegung und im US-Car-Concours warten sogar die typisch amerikanischen Spezialitäten.

Weltpremiere: Benz und DeDietrich von 1896 treffen sich

Von der Kutsche zum Automobil - der DeDietrich aus Frankreich stammt ebenso wie das Benz Velo aus dem Jahre 1896, aber der eine Wagen ist eher eine tuckernde Maschine und der andere eine Chaise mit Comfort, die Motor statt Zugpferde hat. Erstmals wird der 2-Zylinder DeDietrich aus dem Familienbesitz der Familie DeDietrich von seinem Schloss in Frankreich in die Öffentlichkeit gefahren.

Beide kann man ebenso im Schlosspark sehen, wie den ersten Bugatti, der ebenfalls vom Baron DeDietrich finanziert wurde und gespannt wartet man auf den Besuch des Urenkels der Familie DeDietrich, der sich den ersten öffentlichen Auftritt des Autos seiner Urahnen von 1896 nicht entgehen lassen will. Vom zweiten französischen Automobilförderer, dem Grafen DeDion, stammt der frühe Grand-Prix-Wagen von 1909, zwar noch auf Holzspeichenrädern ohne Vorderradbremsen, aber dennoch 120 km/h schnell. 

Der größte Kleinwagen-Concours

Mehr als 30 Kleinwagen aus der Wirtschaftswunderzeit drängeln sich am Hirschbrunnen und bilden einen reizvollen Kontrast zu den dicken Straßenkreuzern des US-Classic-Car-Concours, der sich ausschließlich originalgetreuen Amerikanern widmet. Bei den Kleinwagen sieht man den seltenen Kroboth ebenso, wie den Maico 500 oder die Mopetta des damaligen Rennfahrers Egon Brütsch, dessen Motor fast so klein ist wie der Einzylinder-ILO 125ccm des berühmten Kleinschnittiger aus Arnsberg im Sauerland, dessen Felgen aus Einkochtopfdeckeln an einer mit Gummibändern gefederten Achse hängen.

 

Und weil die deutschen Flugzeugkonstrukteure nach dem Krieg keine Flieger mehr bauen durften, sieht man bei Classic-Gala Schwetzingen den Messerschmitt-Kabinenroller, den Janus von Claudius Dornier, die Heinkel Kabine und den Tiger Tg500 als Konkurrenten zum Goggomobil des Landmaschinenherstellers Hans Glas und der legendären Isetta, die auch als Hoffmann-Kabine vertreten ist. Schwetzingen ist der erste Concours d’Elegance, der den Kleinsten ein großes Forum bietet - die Helden der Wirtschaftswunderzeit lassen kein Auge trocken.

Der längste Mercedes

Fans großer Automobile können in Schwetzingen den riesigen Rolls Royce Phantom mit dem Maybach Zeppelin von 1934 vergleichen, die beide schon gut sechs Meter lang sind. Noch länger ist der berühmte Mercedes 600 Pullman von 1966, dessen kurze und lange Version nebeneinander zu bestaunen sind. Er schlägt auch den großen Cadillac Fleetwood von 1959, der nur 5,98 m Länge hat, dafür aber mit 2,03m so breit ist, dass sich seine Türen in einer Normgarage zum Aussteigen nicht weit genug öffnen lassen. Noch nicht bestätigt, aber sehr wahrscheinlich ist der Auftritt eines Cadillac, der 1960 von Pininfarina eigens für Jacky Kennedy entworfen und „Jaqueline“ getauft wurde.

Ein Bugatti aus alten Ersatzteilen

Der Künstler Armin Ciesielski und seine Kollegin Steffi Glück kommen zum zweiten Mal nach Schwetzingen, diesmal mit dem legendären Bugatti Typ 57 Atalante, der aus mehr als 6000 gebrauchten Ersatzteilen zu einem originalgetreuen Kunstwerk der Serie „Giganten aus Stahl“ geformt wurde. Türen und Hauben lassen sich öffnen, aber der Wagen besteht aus unzähligen Altteilen, die verblüffend echt zu einem Kunstwerk in Orginalgröße verschweißt wurden.

Der einzige Röhr Olympier 1932

Kaum mehr bekannt ist die Marke Röhr, die einst Ober-Ramstadt südlich Darmstadt zu einer weltweit beachteten Automobilstadt machte. 1932 baute man mit Hilfe der Firma Autenrieth in Darmstadt auf Basis der Luxuslimousine 8F einen schnittigen Luxuswagen, den man im Vorgriff auf die damalige Olympiabewerbung der Stadt Berlin „Olympier“ nannte und auf allen internationalen Automobilsalons präsentierte. Nach dem Krieg wurde er nach Amerika verbracht, wo er schließlich bis 2007 in einem Museum aufbewahrt wurde, bis ihn der Ober-Ramstädter Unternehmer Horst Lautenschläger entfdeckte und nach jahrelangen Verhandlungen endlich in seinen Produktionsort Oder-Ramstadt zurück bringen konnte. Jetzt ist er vollständig restauriert und ein Star des 11. Int. Concours d’Elegance in Schwetzingen.

Die ganze Porsche-RS-Geschichte

„Nur 500 Männer werden ihn fahren“, so bewarb Porsche den Carrera RS 2.7. Heute ist er eine sündteure Sportwagen-Legende. Dazwischen erlebte der oft quietschbunt lackierte Hecktriebler lebhafte Jahre und unzählige Siege im Sport. Doch die Nachfrage sprengte alle Erwartungen. Die ersten 500 waren binnen vier Wochen ausverkauft. Als der letzte Carrera 1974 das Werk verließ, waren insgesamt über 1.500 Autos gebaut. 217 Leichtbauvarianten, 1308 als schwerere Touring mit Chromzierart und Schminkspiegel und 55 kompromisslose „RSR“ für die Rennstrecke, wo sie in der Gruppe 4 homologiert waren. Das Porsche Penske Sportwagenzentrum Mannheim nimmt AvD-Classic-Gala Schwetzingen zum Anlass, die Geschichte der magischen Buchstaben RS mal ganz ohne Motorenlärm, dafür aber mit Eleganz zu präsentieren, denn der RS hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gab - nur eine Trophae in einem Schönheitswettbewerb steht noch aus...

Automobilkünstler machen mobil

Im Ausstellungssaal im Südflügel sind wieder namhafte Künstler aktiv, die das Thema Automobil und die Mobilität auf ihre ganz eigene Weise interpretieren. Der international berühmte „Sandmaler“ Bernd Caspar Friedrich legt die Vernissage seines neuen Zyklus „wheels“ eigens nach Schwetzingen und wird seine Ausstellung am Samstag, den 5. September, mit einer Einführung der Kunsthistorikerin Hella Sinnhuber im Kreise vieler Sammler und Freunden eröffnen.

Der Maler und Druckgrafiker Bernd Lehmann wird nicht nur seine Werke präsentieren, sondern an verschiedenen Stellen im Park live an einem automobilen Großbild malen, das später für karitative Zwecke verkauft werden soll. Lehmann hatte 2014 in Schwetzingen sein Jubiläumswerk „100 Jahre Maserati“ komplettiert und widmet sich seitdem monumentalen Interpretationen der Mobilität. Im großen Format zu Hause ist auch Curd Armin Reich, genannt C A R, der Kultur, Geschichte und Geschichten zu detailreichen Werken verbindet, die das Automobil in seinem zeitgenössischen Umfeld und mit technischen Details zeigen, die das Verständnis für die Herausforderung von Konstrukteuren und Fahrern wecken.

Im Bereich des Schlossrestaurants, des Foyers und der Säle im Nordzirkel schließlich laden ausgewählte Fotografien aus den letzten 10 Jahren des Concours d’Elegance die Blicke der Besucher zum Vergleich mit der aktuellen Präsentation im Park ein.

Raritäten aus aller Welt und allen Epochen

Weltpremiere ist der Auftritt eines der ältesten französischen Automobile, des DeDietrich von 1896, der seine Wiege im Elsass hatte. Ein Duhanot Phaeton von 1907 verkörpert erstmals automobile Eleganz.

Aus Australien kommt der Holden Chevrolet AD des Jahres 1930 und aus Südafrika der zauberhafte Cadillac Imperial, ebenfalls 1930 gebaut.

Wer kennt noch den französischen Facel Vega FV 3B, der 1957 gallischen Chic mit der unbändigen Kraft eines Chysler-Achtzylinders verband, trotzdem aber weniger als 100 Mal verkauft wurde?

Die Supersportwagen heißen Ferrari 250 GT SWB, vertreten mit dem Siegerwagen der berühmten Scuderia Serenissima aus Venedig, oder auch Jaguar XJ 220. Während die Amerikaner auf den bärenstarken 10- Zylinder des Dodge Viper setzten, versuchte man sich in Südafrika mit dem EB Tazio, der im Jahr 2001 ungeduldig wartende Bugatti-Kunden abspenstig machen sollte. In Deutschland nahmen gleich zwei Konstrukteure den großen Motor des Mercedes 600 als Antrieb für ihre Flügeltüren-Sportwagen: Mladen Mitrovic schuf bei Stuttgart 1984 den Kodiak und im benachbarten Leonberg schuf der Porsche-Designer Eberhard Schulz den Isdera Imperator, der die Leistung des Basistriebwerks auf 500 PS verdoppelte. Er wird gemeinsam mit den anderen Isdera-Sportwagen zu bewundern sein.

Internationale Juroren als Experten

Ein Concours d’Elegance ist nur so gut wie seine Juroren, denn nur das Urteil von Fachleuten hat international Gewicht. Unter der Leitung des Vorkriegs-Auto-Spezialisten Ing. Robert Schramm entscheiden unter anderem der langjährige Rosso-Bianco-Museumsinhaber Peter Kaus, der langjährige Mazda-Chefdesigner Peter Birdwhistle, der Porsche-Designer Gabo Herczeg, der FIA-Klassik-Sachverständige Klaus-Peter Bender, die niederländische VW-Designerin Oona Scheepers und der Schweizer Klassik-Sachverständige und langjährige Leiter der nationalen Automobilkommission der Schweiz, Mark Rufer darüber, welches Fahrzeug sich in welcher FIVA-Klasse als besonders originalgetreu erweist. Der belgische FIVA-Delegierte Vincent van der Vinne arbeitet im Bereich der Vorkriegsfahrzeuge mit dem deutschen Historiker Reiher von Dobschütz zusammen und der Konstrukteur Eberhard Schulz tauscht sich mit dem bekannten Fotografen und Historiker Werner Eisele aus, bevor eine der 90 Trophaen am Sonntag, den 6. September 2015 beim Defilée der Kandidaten an einen Sieger vergeben wird.

Das alles erwartet die Besucher für den fairen Eintrittspreis von nur 5.- Euro für die staatlichen Schlösser und Gärten in Württemberg – AvD-Classic-Gala Schwetzingen will damit ganz bewusst Freunde von Architektur und Gartenkunst, der Kultur und alle Familien und Fans klassischer Automobile einladen, diese einzigartige Schau der Automobilgeschichte zu genießen.